Aktualisiert am von Francois Marsteau (EEAT-Profil). Fachliche Prüfung: Antoine Cassagne-Latute.
Was kostet eine Presseschau? Die seriöse Antwort lautet nicht „X Euro pro Monat“, denn der Preis einer Presseschau setzt sich aus mehreren völlig unterschiedlichen Kostenblöcken zusammen: Medienbeobachtung, Datenzugang, Nutzungsrechte, Anzahl der ausgewerteten Beiträge, Empfängerkreis, Häufigkeit, manuelle Analyse und die eigentliche Aufbereitung als PDF, Online-Report oder Management-Dashboard. Wer diese Ebenen trennt, kann Angebote sinnvoll vergleichen – und vermeidet scheinbar günstige Lösungen, bei denen entscheidende Leistungen fehlen.

Preis einer Presseschau: das Wichtigste in 60 Sekunden
- Es gibt keinen seriösen Einheitspreis. Ein Online-Report aus bereits bekannten Links ist etwas anderes als eine tägliche, internationale Medienbeobachtung mit Print, TV, Radio und lizenzierten Volltexten.
- Die Kosten bestehen aus mehreren Ebenen: Monitoring/Daten, Rechte/Lizenzen, Redaktion/Analyse, Layout/Reporting und gegebenenfalls Beratung.
- Die Frequenz beeinflusst den Aufwand: täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich oder einmalig.
- Die Empfängerzahl kann rechtlich und preislich relevant sein. Für Pressespiegel gelten in Deutschland urheberrechtliche Regeln und aktuelle VG-WORT-Tarife.
- 2026 beträgt der VG-WORT-Tarif für Papierpressespiegel 6,60 Cent je vervielfältigter DIN-A4-Seite zuzüglich 7 % Umsatzsteuer, sofern die tariflichen und gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
- Elektronische Pressespiegel haben eine eigene Tarifstaffel. Für bis zu 30 Regelnutzer nennt VG WORT 1,67 € pro Artikel; für 31 bis 60 Regelnutzer 1,79 € pro Artikel, jeweils zuzüglich 7 % Umsatzsteuer.
- Ein Pressespiegel ist nicht dasselbe wie Medienmonitoring. Monitoring findet Erwähnungen; der Pressespiegel strukturiert und präsentiert ausgewählte Treffer.
- Für PR-Steuerung zählt Qualität vor Volumen. Neben Trefferzahlen sollten Relevanz, Tonalität, Botschaftsdurchdringung, Share of Voice, Referral Traffic und konkrete Outcomes betrachtet werden.
Aktuelle VG-WORT-Tarife sind in dieser Seite berücksichtigt.
Vertrauen in Nachrichten insgesamt in Deutschland laut Reuters Institute Digital News Report 2026.
der von Cision 2026 befragten Journalisten nutzen PR-Inhalte als Quelle für Themenideen.
Presseschau, Pressespiegel und Medienmonitoring: Was ist der Unterschied?
Im Unternehmensalltag werden die Begriffe häufig vermischt. Für einen belastbaren Preisvergleich ist die Unterscheidung jedoch entscheidend.
| Begriff | Praktische Bedeutung | Typische Leistung | Preisrelevanz |
|---|---|---|---|
| Medienmonitoring | Laufende Suche nach Erwähnungen, Themen oder Wettbewerbern. | Quellen beobachten, Treffer erkennen, filtern und deduplizieren. | Abdeckung, Suchbegriffe, Länder, Sprachen, Aktualität und Datenquellen. |
| Pressespiegel | Zusammenstellung bereits veröffentlichter Pressebeiträge für einen definierten Empfängerkreis. | Clippings auswählen, ordnen und zugänglich machen. | Nutzungsrechte, Artikelzahl, Empfänger, Ausgaben und Form. |
| Presseschau | Kann im Unternehmenskontext als Synonym für Pressespiegel benutzt werden; journalistisch bezeichnet sie häufig eine vergleichende Zusammenfassung unterschiedlicher Medienstimmen. | Auswahl, Einordnung, Zusammenfassung und gegebenenfalls Kommentar. | Zusätzlicher redaktioneller und analytischer Aufwand. |
| PR-Report / Coverage Report | Managementorientierte Auswertung der Medienresonanz. | Clippings plus Kennzahlen, Botschaften, Tonalität, Schlussfolgerungen und Empfehlungen. | Analysegrad, Datenqualität, Visualisierung und Beratungsaufwand. |
Die VG WORT definiert den Pressespiegel als Zusammenstellung von Artikeln, die zuvor in Presseprodukten beziehungsweise deren Onlineausgaben veröffentlicht wurden und innerhalb von Betrieben, Behörden, Verbänden oder Vereinen zur Information verbreitet werden.
Merksatz
Monitoring findet. Der Pressespiegel sammelt. Der PR-Report erklärt. Je mehr dieser drei Aufgaben ein Anbieter übernimmt, desto größer ist der Leistungsumfang – und normalerweise auch der Preis.
Was kostet eine Presseschau wirklich?
Ein belastbarer Preis einer Presseschau entsteht erst, wenn der Leistungsumfang definiert ist. Der Gesamtpreis lässt sich in fünf Kostenblöcke zerlegen.
Praktische Kostenformel
Gesamtkosten = Monitoring & Daten + Nutzungsrechte + Redaktion & Analyse + Reporting & Layout + Beratung / Service1. Monitoring und Daten
Kosten für das Auffinden von Beiträgen: Online-News, Print, Radio, TV, Podcasts, Social Media oder internationale Quellen. Ein reines Reporting-Tool muss diese Quellen nicht automatisch überwachen.
2. Rechte und Lizenzen
Wenn geschützte Artikel, Ausschnitte oder Bilder intern vervielfältigt oder elektronisch bereitgestellt werden, können Vergütungen oder Lizenzen anfallen. In Deutschland ist § 49 UrhG ein zentraler Bezugspunkt.
3. Redaktion und Analyse
Relevanzprüfung, Dublettenbereinigung, Tonalität, Themencluster, Wettbewerbsvergleich, Zitat- und Botschaftsanalyse benötigen menschliche Bewertung, wenn das Ergebnis strategisch belastbar sein soll.
4. Reporting und Layout
Einheitliche Darstellung von Beiträgen, Screenshots, Logos, Metadaten, Kennzahlen, Inhaltsverzeichnis, PDF-Export oder Online-Link. Hier können spezialisierte Tools viel manuelle Arbeit einsparen.
5. Beratung und Service
Ein Management-Report beantwortet nicht nur „Was wurde veröffentlicht?“, sondern auch „Was bedeutet das?“ und „Was sollten wir als Nächstes tun?“.
Warum Pauschalpreise oft täuschen
Zwei Angebote können beide „Presseschau“ heißen, obwohl das eine nur Links layoutet und das andere Medien findet, Rechte klärt, Beiträge bewertet und Handlungsempfehlungen liefert.
VG-WORT-Tarife 2026: ein konkreter Bestandteil des Preises
Für Deutschland liefert die VG WORT einen verlässlichen, öffentlich dokumentierten Kostenbaustein. Der seit 1. Januar 2026 geltende Tarif nennt für Papierpressespiegel 6,60 Cent je vervielfältigter DIN-A4-Seite zuzüglich 7 % gesetzlicher Umsatzsteuer. Maßgeblich ist dabei die Größe der ursprünglichen Zeitungsveröffentlichung. Für Gesamtvertragspartner gelten die vereinbarten Tarife.
| Pressespiegeltyp | VG-WORT-Tarif ab 1.1.2026 | Nutzerstufe | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Papier | 6,60 Cent je vervielfältigter DIN-A4-Seite | abhängig von Ausgabe und Auflage | zzgl. 7 % USt.; gesetzliche/tarifliche Voraussetzungen beachten. |
| Elektronisch A1 | 1,67 € pro Artikel | bis zu 30 Regelnutzer | zzgl. 7 % USt. |
| Elektronisch A2 | 1,79 € pro Artikel | 31–60 Regelnutzer | zzgl. 7 % USt. |
| Elektronisch B | 3,01 Cent pro Artikel und Regelnutzer + 0,30 Cent pro Artikel/Gelegenheitsnutzer | 61–100 Regelnutzer | zzgl. 7 % USt. |
| Elektronisch C | 2,69 Cent + 0,27 Cent | 101–250 Regelnutzer | je Artikel/Regelnutzer bzw. Artikel/Gelegenheitsnutzer. |
| Elektronisch D | 2,42 Cent + 0,24 Cent | 251–500 Regelnutzer | je Artikel/Regelnutzer bzw. Artikel/Gelegenheitsnutzer. |
| Elektronisch E | 2,09 Cent + 0,21 Cent | 501–1.000 Regelnutzer | je Artikel/Regelnutzer bzw. Artikel/Gelegenheitsnutzer. |
| Elektronisch F | 1,67 Cent + 0,17 Cent | 1.001–2.000 Regelnutzer | je Artikel/Regelnutzer bzw. Artikel/Gelegenheitsnutzer. |
| Elektronisch G | 1,19 Cent + 0,12 Cent | mehr als 2.000 Regelnutzer | je Artikel/Regelnutzer bzw. Artikel/Gelegenheitsnutzer. |
Quelle: VG WORT – aktuelle Tarifübersicht, Tarif „Erstellen von Pressespiegeln“, gültig ab 1. Januar 2026. A. = Artikel, RN = Regelnutzer, GN = Gelegenheitsnutzer.

Welche Faktoren bestimmen den Preis einer Presseschau?
| Faktor | Warum er den Preis verändert | Frage vor dem Angebot |
|---|---|---|
| Medienarten | Online ist anders zu erfassen als Print, TV, Radio, Podcasts oder Social Media. | Welche Quellen sind geschäftlich wirklich relevant? |
| Länder und Sprachen | Internationale Abdeckung erweitert Quellen, Suchlogik, Datenzugänge und Analyseaufwand. | Welche Märkte müssen tatsächlich überwacht werden? |
| Suchbegriffe | Markenname, Produkte, Personen, Wettbewerber, Themen und Schreibvarianten erhöhen Komplexität. | Welche Queries sind Pflicht, welche nur „nice to have“? |
| Frequenz | Tägliche Reports erfordern andere Prozesse als monatliche Zusammenfassungen. | Brauchen operative Teams Echtzeit oder reicht Management-Reporting? |
| Artikelvolumen | Mehr Treffer bedeuten mehr Prüfung, Deduplizierung, Rechte und Layout. | Wie viele relevante Treffer entstehen typischerweise? |
| Empfängerzahl | Bei interner Verteilung können Nutzerzahl und Verbreitung für Lizenzkosten relevant sein. | Wer soll den vollständigen Report erhalten? |
| Analysegrad | Ein Linkverzeichnis ist günstiger als Tonalitäts-, Botschafts- und Wettbewerbsanalyse. | Welche Entscheidungen soll der Report unterstützen? |
| Format | PDF, HTML, Dashboard, CSV oder Präsentation haben unterschiedliche Produktionsanforderungen. | Wie wird der Report tatsächlich genutzt? |
| Reaktionszeit | Krisenmonitoring mit schneller Eskalation braucht andere Servicelevels als Monatsreports. | Wie schnell muss ein kritischer Treffer gemeldet werden? |
| Nutzungsrechte | Volltexte, Bilder und interne Verteilung können lizenzpflichtig sein. | Sollen Volltexte, Auszüge oder nur Links/Metadaten geteilt werden? |
Vier Leistungsmodelle: von DIY bis Full Service
| Modell | Geeignet für | Vorteil | Grenze |
|---|---|---|---|
| Manuell / DIY | Sehr wenige bekannte Veröffentlichungen. | Keine zusätzliche Software nötig. | Zeitaufwand, uneinheitliches Layout, Fehler- und Rechte-Risiken. |
| Clipping-/Reporting-Tool | Teams, die Treffer bereits kennen und professionell präsentieren wollen. | Schnelle Screenshots, Layout, PDF/Online-Report. | Ist nicht automatisch ein vollständiges Monitoring aller Medien. |
| Media-Monitoring-Plattform | Marken mit laufender Medienresonanz und mehreren Quellen. | Automatisierte Suche, Alerts, Dashboards und Daten. | Treffer müssen weiterhin auf Relevanz und Kontext geprüft werden. |
| Managed Service / Agentur | Management-Reporting, internationale Kommunikation, Krisen oder komplexe Analysen. | Menschliche Auswahl, Interpretation und Empfehlungen. | Höherer Serviceumfang und deshalb meist höherer Gesamtaufwand. |
Täglich, wöchentlich, monatlich oder einmalig?
Die bestehende 24presse-Leistung sieht je nach Bedarf wöchentliche, monatliche, jährliche oder einmalige Presseschauen vor. Die richtige Frequenz hängt weniger von einer allgemeinen „Best Practice“ ab als vom Kommunikationsrisiko und vom Entscheidungsrhythmus.
| Frequenz | Typischer Einsatz | Stärke | Risiko |
|---|---|---|---|
| Echtzeit / Alerts | Krise, regulatorisches Thema, CEO-Reputation, Produktproblem. | Schnelle Reaktion. | Viele Meldungen ohne Priorisierung können überfordern. |
| Täglich | Institutionen, große Marken, politische oder stark medienabhängige Themen. | Aktueller Überblick. | Mehr redaktioneller und lizenzbezogener Aufwand. |
| Wöchentlich | Laufende PR-Arbeit mit regelmäßigem Medienvolumen. | Guter Kompromiss zwischen Aktualität und Analyse. | Akute Themen brauchen zusätzliche Alerts. |
| Monatlich | Management- und Kampagnenreporting. | Trends und Entwicklung werden sichtbar. | Für Krisenreaktion zu langsam. |
| Einmalig | Launch, Event, Studie, Messe, einzelne Pressemitteilung. | Klar begrenzter Projektumfang. | Langfristige Reputation bleibt unbeobachtet. |
| Jährlich | Jahresbilanz, Board-Review, Agentur- oder Kommunikationsreport. | Langfristige Entwicklung. | Keine operative Steuerung. |
Warum Nutzungsrechte ein echter Kostenfaktor sind
Ein häufig unterschätzter Teil des Preises liegt nicht im Layout, sondern in der Nutzung fremder Presseinhalte. Nach § 49 Urheberrechtsgesetz bestehen für bestimmte Pressespiegel-Konstellationen Regeln zur Vervielfältigung, Verbreitung und Vergütung. Die VG WORT weist ausdrücklich darauf hin, dass Pressespiegel vergütungspflichtig sein können.
Vor der Verteilung klären
- Wer bekommt den Pressespiegel?
- Wie viele regelmäßige und gelegentliche Nutzer gibt es?
- Werden Volltexte, Bilder, Ausschnitte, Screenshots oder nur Links genutzt?
- Ist die Nutzung intern oder extern?
- Welche Publikationen und Inhalte sind betroffen?
- Welche Rechte deckt der eingesetzte Monitoring-Anbieter bereits ab?
Nicht automatisch annehmen
- „Im Internet gefunden“ bedeutet nicht automatisch frei nutzbar.
- Ein Medienmonitoring-Abonnement bedeutet nicht automatisch unbegrenzte Weiterverteilung.
- Ein Screenshot ist nicht automatisch lizenzfrei.
- Ein internes PDF ist nicht automatisch von allen Rechtefragen befreit.
Hinweis: Diese Seite gibt allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Für konkrete Rechte- und Lizenzfragen sind die aktuelle Rechtslage, Tarifbedingungen und Verträge maßgeblich.
So entsteht eine professionelle Presseschau Schritt für Schritt
Die alte Arbeitsweise – Artikel einzeln zuschneiden, in Word oder PowerPoint einfügen und immer wieder neu formatieren – kostet Zeit und führt schnell zu einem uneinheitlichen Dokument. Ein professioneller Workflow trennt Recherche, Auswahl, Rechte, Analyse und Präsentation.
Zweck definieren
Soll die Presseschau informieren, einen PR-Erfolg dokumentieren, eine Krise beobachten, den Wettbewerb vergleichen oder Entscheidungen für die nächste Kampagne vorbereiten?
Quellen und Suchraum festlegen
Marke, Produktnamen, Personen, Wettbewerber, Themen, Länder, Sprachen und relevante Medienfamilien definieren.
Treffer sammeln
Online-Artikel, Print, Radio, TV, Videos und gegebenenfalls weitere Kanäle erfassen. 24presse kann Presseschauen je nach Auftrag in PDF- oder HTML-Form aufbereiten.
Relevanz und Dubletten prüfen
Agenturmeldungen, Syndizierungen und nahezu identische Übernahmen nicht blind als unabhängige Erfolge zählen.
Nutzungsrechte prüfen
Vor Vervielfältigung oder interner Bereitstellung klären, welche Inhalte in welcher Form verwendet werden dürfen und welche Vergütung anfällt.
Beiträge klassifizieren
Nach Thema, Land, Medium, Kampagne, Tonalität, Relevanz, Botschaft oder Zielgruppe strukturieren.
Kennzahlen ergänzen
Nicht nur Reichweite, sondern auch Qualitätssignale wie Prominenz, Botschaftsdurchdringung, Link, Referral Traffic, Share of Voice oder journalistischer Kontext erfassen.
Einheitlich layouten
Medienname, Titel, Datum, Link, Screenshot/Clip, Kernaussage und relevante Kennzahlen in einer konsistenten Struktur darstellen.
Interpretieren
Was fällt auf? Welche Themen gewinnen? Welche Botschaften fehlen? Wo entsteht Risiko? Welche Medien und Journalisten reagieren besonders stark?
Passend verteilen
PR-Team, Management, Vertrieb oder Kunde benötigen nicht zwingend denselben Detailgrad. Der beste Report ist der, den die jeweilige Zielgruppe wirklich nutzt.
Beispiel eines Pressespiegels von 24presse im PDF- und Webformat
Ein Beispiel ist besonders hilfreich, um den Unterschied zwischen einer bloßen Trefferliste und einer präsentationsfähigen Presseschau zu verstehen. Ein guter Report macht Quellen, Titel, Datum und Medienbeitrag schnell erfassbar und kann durch Kennzahlen und Einordnung ergänzt werden.
Preis der Presseschau: Warum professionelle Tools Zeit sparen
Der manuelle Aufwand entsteht häufig nicht beim Lesen des Artikels, sondern beim wiederholten Kopieren, Zuschneiden, Beschriften, Anordnen und Aktualisieren. Unterschiedliche Formate und Bildgrößen machen eine konsistente Darstellung mühsam.
Manuelle Collage
- Formatierung bei jedem Beitrag neu
- inkonsistente Screenshots und Seitenverhältnisse
- schwer aktualisierbar
- Fehler bei Metadaten und Links wahrscheinlicher
- Analyse und Präsentation vermischen sich
Spezialisiertes Reporting
- standardisierte Darstellung
- einheitliche Metadaten
- PDF- und Online-Ausgabe
- schnellere Aktualisierung
- Kennzahlen und Analyse strukturierbar
24presse verweist für die praktische Erstellung von Clippings und Reports auf Bookizer. Wichtig ist die funktionale Abgrenzung: Ein Reporting-Tool kann die Präsentation automatisieren; für eine vollständige Medienbeobachtung, lizenzierte Inhalte oder TV-/Radio-Quellen können zusätzliche Daten- und Rechteleistungen erforderlich sein.

Welche Medien sollten in einer Presseschau berücksichtigt werden?
Die bestehende 24presse-Leistung kann unterschiedliche Quellenfamilien einbeziehen, darunter Zeitungen, Online-Presse, Radio und Video. Für eine moderne Medienanalyse kommen je nach Ziel zusätzlich Fachmedien, Podcasts und ausgewählte soziale Plattformen infrage.
| Quelle | Warum relevant | Besonderheit |
|---|---|---|
| Online-News | Schnell, verlinkbar, gut für Verlauf und Referral Traffic. | Paywalls, Syndizierung und Updates beachten. |
| Für Fach-, Regional- und Publikumsmedien weiterhin wichtig. | Monitoring und Nutzungsrechte können zusätzliche Kosten erzeugen. | |
| TV | Hohe Sichtbarkeit und starke audiovisuelle Wirkung. | Erkennung, Mitschnitt und Transkription sind technisch aufwendiger. |
| Radio | Relevant für regionale und aktuelle Kommunikation. | Audio-Monitoring und Kontextprüfung erforderlich. |
| Podcasts | Wichtig für Fachöffentlichkeiten und Thought Leadership. | Erwähnungen können in langen Audioformaten schwer auffindbar sein. |
| Social Media | Zeigt Reaktionen, Weiterverbreitung und Debatten. | Nicht mit redaktioneller Medienberichterstattung gleichsetzen. |
| Video-Plattformen | Creator, Interviews und redaktionelle Videoformate. | Quelle, Urheber und journalistischer Status unterscheiden. |
Warum eine Presseschau auf Wettbewerber erweitern?
Eine reine Eigenmarken-Presseschau beantwortet: „Was wurde über uns gesagt?“ Ein Wettbewerbsmonitoring ergänzt die strategisch wichtigere Frage: „Wie stehen wir im Verhältnis zum Markt?“
- Welche Wettbewerber erhalten mehr oder weniger relevante Berichterstattung?
- Mit welchen Themen werden sie verbunden?
- Welche Journalisten berichten regelmäßig über das Segment?
- Welche Produkt-, Finanzierungs-, Personal- oder Innovationsmeldungen gewinnen Resonanz?
- Wie verändert sich der Share of Voice über die Zeit?
- Welche negativen Themen oder Reputationsrisiken treten auf?
- Welche Markttrends werden zuerst in Fachmedien sichtbar?

Eine Presseschau ist ein Kommunikationsinstrument – aber noch kein Wirkungsnachweis
Ein Pressespiegel kann Mitarbeitern, Kunden oder Management zeigen, dass unabhängige Medien über ein Unternehmen berichten. Er dokumentiert Earned Media und kann Vertrauen sowie interne Sichtbarkeit unterstützen. Trotzdem sollte Medienberichterstattung nicht mit dem eigentlichen Kommunikationsziel verwechselt werden.
Das Integrated Evaluation Framework von AMEC empfiehlt, über reine Medien-Outputs hinauszugehen und Outputs, Outtakes, Outcomes und Impact zu betrachten. Das ist besonders wichtig, wenn eine Presseschau als Leistungsnachweis einer PR-Kampagne eingesetzt wird.
| Ebene | Frage | Beispiele für sinnvolle Kennzahlen |
|---|---|---|
| Output | Was wurde veröffentlicht? | relevante Erwähnungen, Medienqualität, Prominenz, Themen, Links, geografische Abdeckung. |
| Outtake | Was nimmt die Zielgruppe wahr? | Aufmerksamkeit, Verständnis, Erinnerung, Engagement, Interesse. |
| Outcome | Was verändert Kommunikation? | Vertrauen, Präferenz, Wissen, Verhalten, Anfragen, Bewerbungen, Registrierung. |
| Impact | Wie trägt PR zu Organisationszielen bei? | Reputation, Beziehungen, Nachfrage, Geschäftsentwicklung oder andere definierte Ziele. |

Warum Medienmonitoring 2026 stärker auf Relevanz und Vertrauen achten muss
Cision berichtet 2026, dass 66 % der befragten Journalisten PR-bereitgestellte Inhalte wie Pressemitteilungen, Pitches und Media Kits für Themenideen nutzen.
Laut derselben Erhebung sagen 72 % der Journalisten, dass weniger als ein Viertel der erhaltenen Pitches relevant ist.
49 % nennen schrumpfende Budgets, Personalabbau und höhere Arbeitslast als große Hindernisse.
In Deutschland liegt das allgemeine Nachrichtenvertrauen laut Reuters Institute Digital News Report 2026 bei 46 %.
Für die Presseschau folgt daraus: Mehr Clippings sind nicht automatisch besser. Relevant ist, welche glaubwürdigen Medien eine Botschaft aufnehmen, wie sie sie einordnen, welche Zielgruppen erreicht werden und ob die Kommunikation zu einem definierten Ergebnis beiträgt.
Quellen: Cision State of the Media 2026 (1.899 Journalisten, Befragung Januar/Februar 2026) und Reuters Institute Digital News Report 2026 – Germany.
Die häufigsten Fehler bei Presseschau und Preisvergleich
| Fehler | Warum problematisch | Besser |
|---|---|---|
| Nur Monatsgebühr vergleichen | Rechte, Datenquellen und Service können außerhalb des Grundpreises liegen. | Leistungsumfang in Kostenblöcke zerlegen. |
| Monitoring mit Reporting verwechseln | Ein schönes PDF garantiert keine vollständige Treffererkennung. | Fragen, wer die Beiträge findet und wie. |
| Jeden Treffer gleich gewichten | Eine relevante Titelstory ist nicht dasselbe wie eine automatisierte Aggregator-Kopie. | Qualität und Kontext bewerten. |
| Dubletten zählen | Syndizierte Meldungen können die Resonanz künstlich aufblasen. | Originalquelle und Übernahmen kennzeichnen. |
| Rechtefrage erst am Ende prüfen | Volltextverteilung kann Kosten und Nutzung verändern. | Empfängerkreis und Nutzungsform vorab definieren. |
| AVE als „ROI“ verkaufen | Werbewert und Kommunikationswirkung sind nicht dasselbe. | AMEC-orientierte Outputs, Outcomes und Impact nutzen. |
| Nur Eigenmarke beobachten | Ohne Benchmark fehlt der Marktvergleich. | Relevante Wettbewerber und Themen ergänzen. |
| Automatische Tonalität ungeprüft übernehmen | Ironie, Negation und komplexer Kontext können falsch klassifiziert werden. | Strategisch wichtige Treffer menschlich prüfen. |
Worauf sollte man bei einem Presseschau-Anbieter achten?
Abdeckung
- Welche Online-, Print-, TV- und Radioquellen?
- Welche Länder und Sprachen?
- Wie werden Paywalls und lizenzierte Inhalte behandelt?
- Wie schnell werden neue Treffer erkannt?
Qualität
- Dubletten-Erkennung
- Relevanzprüfung
- verlässliche Metadaten
- menschliche Kontrolle bei wichtigen Analysen
Rechte
- Welche Nutzung ist im Vertrag enthalten?
- Welche Lizenzkosten kommen zusätzlich?
- Wie wird der Empfängerkreis berücksichtigt?
- Wer trägt welche Verantwortung?
Reporting
- PDF, Web, CSV oder Dashboard?
- eigene CI und Logo?
- Kennzahlen konfigurierbar?
- Management-Zusammenfassung verfügbar?
Vom ausgeschnittenen Zeitungsartikel zum digitalen PR-Intelligence-Report
| Phase | Typische Arbeitsweise | Was sich verändert hat |
|---|---|---|
| Print-Ära | Artikel ausschneiden, kopieren, sortieren und intern verteilen. | Hoher manueller Aufwand; Pressespiegel als physisches Dokument. |
| 1965 und folgende | Urheberrechtlicher Rahmen wird gesetzlich geregelt und fortentwickelt. | § 49 UrhG bleibt für bestimmte Pressespiegel-Nutzungen ein wichtiger Bezugspunkt. |
| Web-Ära | Links, PDFs, Screenshots und E-Mail-Verteilung ergänzen Papier. | Mehr Quellen, höhere Geschwindigkeit, neue Lizenz- und Nutzungsfragen. |
| Monitoring-Plattformen | Automatisierte Suche über viele Medienquellen. | Clipping und Alerting werden skalierbar; Datenqualität und Deduplizierung gewinnen an Bedeutung. |
| Heute | Monitoring, PR-Reporting, Social Listening, Analyse und KI-gestützte Klassifikation. | Die zentrale Frage verschiebt sich von „Wie viele Treffer?“ zu „Welche Wirkung und welche Entscheidung folgt daraus?“. |
Welche Presseschau-Lösung brauchen Sie?
Kennen Sie die relevanten Artikel bereits?
Ja: Ein Reporting-/Clipping-Tool kann ausreichen. Nein: Sie benötigen zusätzlich Medienmonitoring oder einen Dienstleister.
Reicht offene Online-Berichterstattung?
Ja: Der Datenzugang ist einfacher. Nein: Print, Paywall, TV oder Radio erfordern meist zusätzliche Quellen und Rechte.
Wird nur intern an wenige Personen berichtet?
Definieren Sie trotzdem Nutzerzahl, Nutzungsform und Rechte. Gerade elektronische Pressespiegel haben spezifische Bedingungen.
Brauchen Sie nur Dokumentation oder strategische Analyse?
Für Dokumentation reichen Clippings und Metadaten. Für Strategie brauchen Sie Kontext, Botschaften, Wettbewerbsvergleich und Outcomes.
Ist das Thema krisenkritisch?
Dann sind Echtzeit-Alerts, Eskalationsregeln und menschliche Prüfung wichtiger als ein schöner Monatsreport.
Was gehört in einen professionellen Presseschau- oder PR-Report?
Für jeden Medienbeitrag
- Medium und Logo
- Titel des Beitrags
- Veröffentlichungsdatum
- Autor, sofern verfügbar
- URL bzw. Quellenreferenz
- Screenshot oder zulässiger Clip
- relevantes Thema / Kampagne
Für die Gesamtauswertung
- Executive Summary
- Anzahl relevanter Veröffentlichungen
- Top-Medien und Schwerpunktthemen
- Tonalität mit Methodik
- Botschaftsdurchdringung
- Wettbewerbsvergleich
- Empfehlungen für die nächste PR-Phase
Wer eine Presseschau als Leistungsnachweis für laufende Pressearbeit nutzt, sollte außerdem dokumentieren, welche Ziele vor der Kampagne definiert wurden. Nur so lässt sich später unterscheiden, ob ein hoher Clipping-Output tatsächlich zum Kommunikationsziel beigetragen hat.
Von der Pressemitteilung bis zur Auswertung: sinnvoller interner Workflow
Eine Presseschau steht am Ende einer längeren Kette. Wer die Qualität der Medienresonanz verbessern will, sollte deshalb auch die vorherigen Schritte optimieren.
Grundlagen
Lesen Sie Die Pressemitteilung und die Anleitung Schreiben einer Pressemitteilung.
Beispiele
Nutzen Sie Beispiele Pressemitteilungen und Modelle sowie Beispiele für Pressemappen.
Distribution
Nach der Redaktion: Pressemitteilung herausgeben und Pressemitteilung senden: Tipps.
PR-Agentur
Für langfristige Medienarbeit: PR-Agentur und Presseagentur und PR-Agentur: Erläuterungen.
Glossar: zentrale Begriffe rund um Presseschau und Medienmonitoring
| Begriff | Kurzerklärung |
|---|---|
| Clipping | Ein einzelner dokumentierter Medienbeitrag oder Ausschnitt. |
| Pressespiegel | Geordnete Zusammenstellung veröffentlichter Pressebeiträge für einen definierten Empfängerkreis. |
| Presseschau | Je nach Kontext Zusammenstellung oder vergleichende Zusammenfassung verschiedener Medienstimmen. |
| Medienmonitoring | Laufende Beobachtung definierter Medienquellen, Suchbegriffe und Themen. |
| Media Intelligence | Analyse von Mediendaten zur Unterstützung strategischer Entscheidungen. |
| Share of Voice | Anteil der eigenen Medienpräsenz innerhalb eines klar definierten Vergleichsraums. |
| Sentiment / Tonalität | Bewertung, ob ein Beitrag positiv, neutral, negativ oder gemischt einordnet. |
| Botschaftsdurchdringung | Prüfung, ob gewünschte Kernbotschaften tatsächlich in der Berichterstattung vorkommen. |
| Earned Media | Redaktionelle oder organische Medienpräsenz, die nicht als Werbeplatz gekauft wurde. |
| Output | Unmittelbares Kommunikationsergebnis, etwa Medienberichterstattung. |
| Outcome | Veränderung bei Zielgruppen, etwa Wissen, Vertrauen, Präferenz oder Verhalten. |
| Impact | Beitrag der Kommunikation zu übergeordneten Organisationszielen. |
Häufig gestellte Fragen zum Preis einer Presseschau
1. Was ist eine Presseschau?
Eine Presseschau ist eine strukturierte Zusammenstellung oder Auswertung von Medienberichten zu einem Unternehmen, einer Marke, Person, einem Produkt, Wettbewerber oder Thema. Im Unternehmenskontext wird der Begriff häufig ähnlich wie „Pressespiegel“ verwendet.
2. Was ist ein Pressespiegel?
Ein Pressespiegel stellt bereits veröffentlichte Pressebeiträge für einen definierten Empfängerkreis zusammen. Die VG WORT verwendet diesen Begriff auch in ihrem urheberrechtlichen und tariflichen Kontext.
3. Wie viel kostet eine Presseschau?
Der Gesamtpreis hängt von Medienabdeckung, Ländern, Suchbegriffen, Frequenz, Artikelvolumen, Empfängern, Nutzungsrechten, Analysegrad und Reporting ab. Ohne diese Angaben ist ein Pauschalpreis kaum vergleichbar.
4. Gibt es einen festen Marktpreis für eine Presseschau?
Nein. Eine einfache Aufbereitung bereits bekannter Links ist eine andere Leistung als internationales Monitoring mit Print, TV, Radio, Volltextrechten und menschlicher Analyse.
5. Wie hoch ist der VG-WORT-Tarif für Papierpressespiegel 2026?
Ab 1. Januar 2026 nennt VG WORT 6,60 Cent je vervielfältigter DIN-A4-Seite zuzüglich 7 % Umsatzsteuer, sofern die gesetzlichen und tariflichen Voraussetzungen erfüllt sind.
6. Wie hoch ist der VG-WORT-Tarif für elektronische Pressespiegel bis 30 Nutzer?
Für bis zu 30 Regelnutzer nennt der VG-WORT-Tarif ab 1. Januar 2026 1,67 € pro Artikel zuzüglich 7 % Umsatzsteuer, unter den genannten Voraussetzungen.
7. Was kostet ein elektronischer Pressespiegel bei 31 bis 60 Regelnutzern?
Die VG WORT nennt 2026 in der Tarifstufe A2 1,79 € pro Artikel zuzüglich 7 % Umsatzsteuer. Für größere Nutzergruppen gilt eine andere Staffel.
8. Welche Faktoren beeinflussen den Preis am stärksten?
Vor allem Quellenabdeckung, Länder, Sprachen, Häufigkeit, Anzahl der Treffer, Empfängerkreis, Nutzungsrechte sowie der Umfang menschlicher Analyse und Beratung.
9. Was ist der Unterschied zwischen Presseschau und Medienmonitoring?
Medienmonitoring sucht kontinuierlich nach Erwähnungen. Die Presseschau ist die Auswahl, Aufbereitung und gegebenenfalls Analyse der relevanten Treffer.
10. Ist ein Pressespiegel-Tool dasselbe wie Medienmonitoring?
Nicht zwingend. Ein Tool kann bekannte Clippings sehr effizient layouten und auswerten, ohne automatisch sämtliche relevanten Print-, TV-, Radio- oder lizenzpflichtigen Quellen zu finden.
11. Welche Medien können berücksichtigt werden?
Je nach Setup: Online-News, Zeitungen, Zeitschriften, Fachmedien, TV, Radio, Podcasts, Video-Plattformen und ausgewählte Social-Media-Quellen.
12. Wie oft sollte eine Presseschau erstellt werden?
Für Krisen können Echtzeit-Alerts nötig sein; operative PR nutzt häufig tägliche oder wöchentliche Auswertungen; Management-Reports sind oft monatlich oder kampagnenbezogen sinnvoll.
13. Ist eine monatliche Presseschau günstiger als eine tägliche?
Meist ist der redaktionelle Produktionsrhythmus geringer, aber der Gesamtpreis hängt weiterhin von Datenquellen, Artikelvolumen, Rechten und Serviceumfang ab.
14. Warum kosten internationale Presseschauen mehr?
Sie können zusätzliche Sprachen, Quellen, Datenanbieter, lokale Medienkenntnis, Übersetzungen, Rechte und mehr redaktionelle Prüfung erfordern.
15. Können kleine Unternehmen von einer Presseschau profitieren?
Ja, besonders nach Produktlaunches, Studien, Events oder wichtigen Pressemitteilungen. Für geringe Medienvolumina kann ein schlankes, kampagnenbezogenes Reporting ausreichen.
16. Brauche ich Nutzungsrechte für Presseartikel?
Das hängt von Inhalt, Nutzungsform und Verbreitung ab. Volltexte, Bilder, Screenshots oder interne elektronische Verteilung können Rechte- und Vergütungsfragen auslösen. Maßgeblich sind die aktuelle Rechtslage und die konkreten Verträge.
17. Darf ich gefundene Online-Artikel einfach als PDF intern verteilen?
Nicht automatisch. „Online frei auffindbar“ bedeutet nicht „beliebig vervielfältigbar“. Vor Volltext- oder Screenshot-Verteilung sollten Rechte und Lizenzbedingungen geprüft werden.
18. Was sollte eine gute Presseschau enthalten?
Mindestens Medium, Titel, Datum, Quelle/Link und eine klare Zuordnung. Für PR-Reporting kommen Executive Summary, Themen, Tonalität, Botschaften, Wettbewerbsvergleich und Empfehlungen hinzu.
19. Welche Kennzahlen sind sinnvoll?
Relevante Erwähnungen, Medienqualität, Prominenz, Botschaftsdurchdringung, Share of Voice, Links, Referral Traffic und – wo messbar – Outcomes wie Anfragen, Vertrauen oder Verhalten.
20. Ist Reichweite allein eine gute PR-Kennzahl?
Nein. Potenzielle Reichweite sagt wenig darüber aus, wer einen Beitrag tatsächlich gesehen, verstanden oder darauf reagiert hat. Sie sollte mit Qualitäts- und Outcome-Kennzahlen kombiniert werden.
21. Was ist Share of Voice?
Share of Voice beschreibt den Anteil der eigenen Medienpräsenz im Verhältnis zu definierten Wettbewerbern oder Themen. Vergleichszeitraum und Medienbasis müssen konstant sein.
22. Reicht automatische Sentiment-Analyse?
Für große Datenmengen kann sie nützlich sein. Strategisch wichtige, ironische, mehrdeutige oder komplexe Beiträge sollten jedoch menschlich geprüft werden.
23. Sollte man Wettbewerber in die Presseschau aufnehmen?
Ja, wenn Marktpositionierung wichtig ist. Wettbewerbsmonitoring zeigt Themenführerschaft, Share of Voice, neue Initiativen und Reputationsrisiken im Kontext.
24. Ist eine Presseschau ein Nachweis für PR-Erfolg?
Sie dokumentiert Medien-Outputs, aber nicht automatisch Wirkung. Für einen belastbaren Erfolgsnachweis sollten zusätzlich Outtakes, Outcomes und Impact betrachtet werden.
25. Was ist der Unterschied zwischen Presseschau und PR-Report?
Die Presseschau dokumentiert Medienbeiträge. Ein PR-Report ergänzt Analyse, Kennzahlen, Zielbezug, Erkenntnisse und Empfehlungen.
26. Kann eine Presseschau in PDF und HTML erstellt werden?
Ja. 24presse kann Presseschauen je nach Auftrag als PDF oder als online einsehbares HTML-Format aufbereiten.
27. Wie schnell kann eine Presseschau erstellt werden?
Die reine Aufbereitung bereits identifizierter Clippings kann bei standardisierten Prozessen schnell erfolgen. Recherche, Rechteklärung, internationale Abdeckung und qualitative Analyse verlängern den Gesamtprozess.
28. Wie vergleiche ich zwei Angebote?
Vergleichen Sie nicht nur die Monatsgebühr. Prüfen Sie Quellen, Suchbegriffe, Länder, Artikelvolumen, Nutzer, Nutzungsrechte, Analyse, Reporting, Support und Zusatzkosten.
29. Welche Frage sollte ich einem Anbieter unbedingt stellen?
Fragen Sie: „Welche Leistungen, Datenquellen und Rechte sind ausdrücklich nicht im genannten Preis enthalten?“ Das deckt versteckte Unterschiede schnell auf.
30. Kann 24presse ein Angebot für eine Presseschau erstellen?
Ja. Für ein belastbares Angebot sollten Thema, Länder, Medienarten, Frequenz, geschätztes Beitragsvolumen, gewünschtes Format und Empfängerkreis angegeben werden.
Wie diese Seite erstellt und geprüft wurde
Diese Ressource wurde aus der bestehenden 24presse-Seite vollständig redaktionell neu strukturiert. Erhalten wurden die relevanten Kernaussagen zur Erstellung von Presseschauen, zu PDF-/HTML-Reports, zu wöchentlicher, monatlicher, jährlicher und einmaliger Frequenz, zu den Medienarten sowie zum Wettbewerbsmonitoring.
Für die Aktualisierung 2026 wurden Preis- und Rechtsaussagen nicht aus unbelegten Marktpreisspannen abgeleitet. Stattdessen wurden öffentlich überprüfbare Primär- und Branchenquellen verwendet: das deutsche Urheberrechtsgesetz, die VG WORT und ihre 2026-Tarife sowie AMEC für PR-Messung. Ergänzend wurden Cision und Reuters Institute für aktuelle Daten zum Medienumfeld herangezogen.
24presse arbeitet seit 2009 im Bereich Pressearbeit und Pressemitteilungsdistribution. Die praktischen Empfehlungen auf dieser Seite konzentrieren sich deshalb auf die Schnittstelle zwischen Medienarbeit, Clipping, Reporting und der Frage, welche Informationen Kommunikationsverantwortliche nach einer Kampagne tatsächlich brauchen.
Quellen und weiterführende Referenzen
- VG WORT – Pressespiegelnutzungen: Definition, Vergütung, Berechnung und Hinweise zu Papier- und elektronischen Pressespiegeln.
- VG WORT – Tarifübersicht: aktueller Pressespiegel-Tarif, gültig ab 1. Januar 2026.
- Bundesministerium der Justiz / Gesetze im Internet – § 49 UrhG: Zeitungsartikel und Rundfunkkommentare.
- AMEC Integrated Evaluation Framework: Planung und Messung von Outputs, Outtakes, Outcomes und Impact.
- Cision State of the Media 2026: internationale Journalistenbefragung zu PR-Quellen, Relevanz und Arbeitsdruck.
- Reuters Institute Digital News Report 2026 – Germany: aktuelle Daten zur deutschen Nachrichtennutzung und zum Vertrauen.
- Google Search Central – Discover: Anforderungen und Empfehlungen für hochwertige, große Vorschaubilder.
- Google Search Central – Article structured data: Empfehlungen zu Autor, Datum und Artikelstruktur.
- Bookizer: bestehender 24presse-Link zu einem Tool für Clipping- und PR-Reports.
- 24presse-Beispiel: veröffentlichtes Beispiel eines Pressespiegels.
Preis einer Presseschau: Nicht den billigsten Report kaufen, sondern den richtigen Umfang
Der Preis einer Presseschau wird verständlich, sobald Sie fünf Fragen beantworten: Welche Medien sollen überwacht werden? Welche Beiträge dürfen wie genutzt werden? Wie oft wird berichtet? Wer erhält den Report? Welche Entscheidung soll er ermöglichen?
Für wenige bereits bekannte Online-Clippings kann ein schlanker Reporting-Prozess genügen. Für laufende oder internationale Medienbeobachtung, Print, TV, Radio, lizenzierte Volltexte, Wettbewerbsanalyse oder Krisenkommunikation braucht es einen deutlich umfassenderen Ansatz. Entscheidend ist deshalb nicht die Zahl der Funktionen auf einer Angebotsseite, sondern die Übereinstimmung zwischen Kommunikationsziel, Abdeckung, Rechten, Analyse und Reporting.
Presseschau kalkulieren lassen
Für ein konkretes Angebot nennen Sie uns bitte Thema oder Marke, Länder, gewünschte Medienarten, Frequenz, ungefähr erwartetes Beitragsvolumen, Empfängerkreis und gewünschtes Format. So lässt sich der Leistungsumfang sauber abgrenzen.