24 | Pressemitteilung versenden: Tipps und Preise

Zuletzt aktualisiert am 10 September 2026 von Francois Marsteau


Pressemitteilung versenden mit 24presse.com

Eine anstrengende Aufgabe

Eine Pressemitteilung zu versenden ist per E-Mail eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe, die eher Profis überlassen werden sollte.

Das Sammeln von E-Mail-Adressen von Journalisten ist nämlich eine mühsame und zunehmend schwierige Aufgabe. E-Mail-Adressen von Journalisten sind auf Medienseiten kaum noch verfügbar.


Oft muss stattdessen ein Kontaktformular ausgefüllt werden, das mitunter nicht bearbeitet wird, weil es von einer Person verwaltet wird, deren Rolle eher im Sekretariat liegt als im Journalismus …

Pressemitteilung versenden

Pressemitteilung versenden: Erosion und Fluktuation

Darüber hinaus ist die Fluktuation bei Journalisten sehr hoch. Wenn Sie einige E-Mail-Adressen gesammelt haben, sind diese sehr wahrscheinlich schon wenige Monate später veraltet.

Professionelle Grundlogik


Aus diesem Grund ist es wichtig, sich an einen Presseverteiler-Anbieter wie 24presse.com zu wenden. Wir pflegen eine professionelle Datenbank mit E-Mail-Adressen von Journalisten, die kostenintensiv ist, da sie permanente Aktualisierungen erfordert. Diese Pressedatenbank umfasst 450 redaktionelle Rubriken sowie verschiedene Segmente wie die Art der Medien (Web, TV, Radio, Print, Agenturen usw.).

5% Erosion pro Monat

Die meisten Pressespezialisten nutzen eine solche Datenbank, da es sehr schwierig und aufwendig ist, sie selbst aufzubauen. In der Branche gilt als anerkannt, dass eine Pressedatenbank um etwa 5 % pro Monat veraltet. Das bedeutet, dass sie nach einem Jahr theoretisch zu 60 % veraltet ist. Deshalb ist eine ständige Aktualisierung notwendig, um ein hohes Maß an „Frische” zu erhalten.


So versenden Sie eine Pressemitteilung per E-Mail

Der Versand von Pressemitteilungen setzt die Einhaltung bestimmter Regeln voraus. Zunächst müssen Form und redaktioneller Stil stimmen: Der Text muss klar und prägnant sein und darf keine werblichen Formulierungen enthalten.

Pressemitteilung versenden: Nicht verkaufen!

Versuchen Sie nicht, Ihre „Neuigkeiten” an den Journalisten zu verkaufen. Versuchen Sie stattdessen, ihn zu informieren, und liefern Sie ihm Rohmaterial. Ihre Pressemitteilung muss alle Informationen enthalten, die er zum Thema benötigt.

Pressemitteilung versenden: Erschweren Sie die Arbeit nicht!

Zwingen Sie den Journalisten nicht, nach fehlenden Angaben zu suchen. Senden Sie ihm alle Informationen, ohne dass er sein Postfach verlassen muss. Erschweren Sie ihm die Arbeit nicht, denn er hat eine große Auswahl an Themen zur Verfügung. Er kann Ihr Thema daher sehr leicht ignorieren, wenn er ein anderes findet, das weniger Aufwand erfordert.

Die Verbreitung Ihrer Pressemitteilung per E-Mail muss auch technischen Regeln folgen: Bestimmte Tage und Zeitfenster sollten vermieden werden.

Radiomikrofon im Studio – Pressemitteilung versenden
Pressemitteilung versenden

Verbotene Wörter beim Versenden von Pressemitteilungen

Zudem sollten Sie bestimmte Wörter vermeiden, da sie Spamfilter auslösen können. Hängen Sie Ihre Pressemitteilung nicht als Anhang an Ihre E-Mail an, da dies das Risiko einer Ablehnung erhöht, weil ein Virus vermutet werden könnte.

Einfaches Schreiben!

Vergessen Sie Ihre hypothetischen schriftstellerischen Talente! Wenn Sie eine Pressemitteilung verfassen, müssen Sie eine klare und präzise Botschaft vermitteln.

Verzichten Sie auf literarische Formulierungen. Bauen Sie Ihre Sätze nach dem Modell Subjekt-Verb-Objekt auf.

Der Empfänger, ein Journalist, wird Ihnen nicht viel Zeit geben, um ihn für Ihr Thema zu interessieren. Liefern Sie ihm ein leicht lesbares Dokument. Schreiben Sie direkt und vermeiden Sie jede Form von werblichem Unterton. Vermeiden Sie Superlative!


Pressemitteilung versenden erfordert strenge Disziplin

Der Erfolg einer Pressemitteilung per E-Mail erfordert daher strenge Disziplin in Form und Inhalt.

Die inhaltliche Qualität des Themas, das nicht irreführend sein darf, sollte aus einem Blickwinkel betrachtet werden, der an das aktuelle gesellschaftliche Umfeld angepasst ist. Alle oben genannten Regeln sollten beachtet werden.

Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt!

Vermeiden Sie es, eine Pressemitteilung abends, am Tag vor einem Wochenende oder Montagmorgen zu versenden.

Warum?

  • Wenn Sie sie an einem Freitagnachmittag versenden, wird sie wahrscheinlich erst am Montagmorgen gelesen – zusammen mit allen anderen (zahlreichen) Pressemitteilungen, die übers Wochenende eingegangen sind.
  • Wenn Sie Ihre Pressemitteilung abends an einem Wochentag versenden, wird sie am nächsten Morgen zusammen mit allen anderen über Nacht eingegangenen E-Mails gelesen …
  • Und wenn Sie sie am Montagmorgen versenden, treffen Sie beim Empfänger möglicherweise auf einen bereits vollen Terminkalender!

An wen soll ich eine Pressemitteilung senden?

Es gibt vier Gruppen von Kontaktpersonen:

  • Journalisten
  • Freiberufler
  • Blogger
  • Influencer

Journalisten: der traditionelle Gesprächspartner

Journalist beim Notieren – Pressemitteilung versenden
Pressemitteilung versenden

Der erste Schritt ist der Zugriff auf eine Journalisten-Kontaktdatenbank. Das ist die Aufgabe von 24presse.
Sie sollten nicht versuchen, deren E-Mail-Adressen im Internet zu finden: Diese werden schon lange nicht mehr veröffentlicht. Wenden Sie sich daher an einen Presseverteiler-Anbieter wie 24presse.com.
Diese Anbieter haben Zugriff auf qualifizierte Journalisten-Datenbanken, unter anderem mit:

  • Nachname, Vorname usw.
  • zuständigem journalistischem Ressort
  • E-Mail-Adresse, Telefonnummer
  • usw.

Diese Datenbanken sind Pressespezialisten vorbehalten. Ihre Kosten sind hoch, da sie täglich aktualisiert werden müssen – die Fluktuation bei Journalisten ist sehr hoch. Sie gewährleisten außerdem die Vollständigkeit der journalistischen Ressorts, da laufend neue entstehen. Beispiel: Das Ressort „Elektroauto” gab es bis vor kurzem noch gar nicht …

Freiberufler: Sie sind multimedial …

Freier Journalist bei der Arbeit – Pressemitteilung versenden
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Freiberufler sind eine sehr wichtige journalistische Ressource – und werden es durch den technologischen Wandel in der Medienbranche zunehmend mehr. Redaktionelle Dienstleister setzen immer stärker auf Freiberufler, da diese im Vergleich zu Festangestellten bei der Verwaltung der Produktionskosten deutlich flexibler und letztlich günstiger sind.

Pressemitteilung versenden: Blogger, völlig kostenlos!

Jeder kann Blogger werden. Das hat viele Berufungen und ein breites Publikum hervorgebracht … Viele haben sich als gute Autor:innen mit eigenem redaktionellem Stil erwiesen. Dadurch erreichen sie oft ein großes und zielgerichtetes Publikum. Bei Leser:innen erfreuen sie sich einer gewissen Beliebtheit, da sie nicht an die traditionellen (Mainstream-)Medien gebunden sind. Sie gelten daher als „freier” und „unabhängiger” und unterliegen weder einer „Zensur” noch einer anderen Form der Kontrolle … Sicher ist: Sie repräsentieren ein bedeutendes Publikum.

Pressemitteilung versenden: Einfluss durch Influencer

Neben Bloggern hat das Internet auch Influencer hervorgebracht …

Ein Influencer ist eine Person, die aufgrund ihres Status, ihrer Bekanntheit und ihrer Popularität das Meinungs- oder Konsumverhalten der Gruppe von Menschen beeinflussen kann, die ihr Vertrauen schenken.
Dieser Einfluss auf das Konsumverhalten ist der Grund, warum Marken und Unternehmen mit Influencern zusammenarbeiten möchten.

Influencer haben echten Einfluss auf ihr Publikum. Wie der Name schon sagt, können sie die Meinung ihrer Leser:innen prägen. Sie verfügen über ein hohes „Vertrauenskapital”!

Im Marketingkontext und im weitesten Sinne ist ein Influencer eine Person, die durch ihren Status, ihre Position oder ihre Medienpräsenz das Konsumverhalten in einem bestimmten Umfeld beeinflussen kann.


Hier sind einige Tipps, wie Sie eine Pressemitteilung professionell aufbauen und formulieren, damit sie auch wirklich Beachtung findet:


Aufbau einer guten Pressemitteilung

  1. Überschrift
    • Kurz, prägnant, aufmerksamkeitsstark
    • Beantwortet die W-Fragen: Wer macht was, wo, wann, warum?
  2. Unterzeile / Lead
    • 2–3 Sätze, die den Kern der Nachricht zusammenfassen.
    • Die wichtigsten Infos gleich am Anfang, Details folgen später.
  3. Haupttext (Body)
    • Im journalistischen Stil: sachlich, klar, ohne werbliche Sprache.
    • Nach dem Prinzip der umgekehrten Pyramide: Wichtigstes zuerst, Hintergründe danach.
    • Gerne mit Zitaten (Geschäftsführung, Expert:innen, Kund:innen).
  4. Unternehmensinfo (Boilerplate)
    • Kurzprofil des Unternehmens (2–3 Sätze).
    • Immer im gleichen Wortlaut verwenden, um Wiedererkennungswert zu schaffen.
  5. Kontaktangaben für die Presse
    • Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse

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